Log 2012

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12. Mai

Die Vorbereitungen auf „Gotland rund“ laufen normal.

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Vieles ist gut vorbereitet, manches nicht. Kleines Highlight: Die neue Bordheizung, allen Unkenrufen zum Trotz vom Eigner selbst eingebaut, läuft. Segeln bei frischem Wind mit warmer und trockener Kajüte…. die Bordfrau jubelt. Die Wasser- und Außentemperaturen werden nun auch im hohen Norden unwichtiger.

Die Fahrt ist unter Ostseeschleife 2012 dokumentiert

21. April
Und Peanut schwimmt wieder mit Rigg auf dem Ryk.
Langsam füllt sich der Steg, Segeln über den 1. Mai wird immer wahrscheinlicher.

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Blaues Band 2011

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Die Greifswalder Segelvereine fahren zum Absegeln um das Blaue Band (vom Greifswalder Bodden). Ursprünglich gab´s die blaue Schleife für die schnellste Atlantic Überquerung  für bezahlende Passagiere.

Nun haben die Greifswalder Vereine eine so schöne Strecke zum Segeln nach Rügen ausgelegt, so daß sie heute mehr zahlende Schiffe und kaum Passagiere haben.

Ergebnisse finden sich noch keine im web, doch die sind auch nicht sooo wichtig,  weil alle Klassen ohne Vergütung segeln und so die absolut schnellste Yacht gewinnt.

Das war ohne Überraschung dieses Jahr SY Imagine von Holger Streckenbach, die auch schon zu den Boddenetappen die Klasse 1 dominierte.

Auf der Rücktour hab ich mal eine neue app ausprobiert, und unsere Rückfahrt getrackt. Das sieht dann so aus: mysailinglog

Und hier gibt´s noch ein schickes Startbild vom sonnigen Saisonabschluß 2011.

Unity Line Regatta 2011

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Eigentlich sollte es ja Rund Rügen werden.

Aber da waren wir ziemlich erholungsbedürftig und wollten uns den Stress vor und nach dieser Nachtwettfahrt um die Insel nicht antun. Statt dessen sind wir mit SY Tag X von Kröslin nach Glowe „geraced“. Bei Flaute, also bei X-Yacht-Wetter. Es ging gut los, als wir an zwei 33ft. Hansen vorbeiglitten, doch dann nahm uns die X-34 von Karsten und Rena Minute für Minute ab. Und machte fast 2 h eher in Glowe fest!! Meine Lust auf Regatten sank spürbar…..

Wir hatten aber Waldemar Skuza versprochen im August zur Unity Line Regatta nach Swinemünde zu kommen, die jetzt nicht mehr nach Kolberg geht. 3 Rennen, einmal über ca. 30 sm und zwei Trapezes über 12 sm trauten wir uns als Familiencrew zu, und so brachen wir in einem der langanhaltenden Regenschauern dieses Sommers auf nach Swinemünde.

Peter schrieb vormittags die letzte Prüfung seines 2. Semesters und kam uns in Swinemünde zu Hilfe. Abends war die Familiencrew komplett. Am ersten Tag war Wind. Da wir unvermessen in der Klasse 10-12 m starten mussten, rechneten wir uns nicht viel aus. Wir waren die „Kleinste“, etliche Schiffe über 11 m, zwei schnelle Hanse 400 dabei, das wird schwer. Ein 3. Platz kam heraus – gar nicht schlecht.

Die beiden Dreiecksrennen hatten es in sich. Strömung vor Swinemünde, schwachwindig, zu viele und zu unterschiedliche Boote, die gleichzeitig um die Tonnen wollten. Es gab Kollisionen, zuviel für unseren Geschmack. An der ersten Tonne gibt uns nach der Rundung ein Luvboot kein Raum, wir kommen der Schwimmleine (!) der Tonne zu nahe, die Strömung setzt uns drauf: Bingo! Doch wärhend wir für andere das Luvfass markieren, bekommt Peter unser Ruderblatt nach ein paar Tauchgängen wieder frei – wir greifen wieder ins Rennen ein.

Nach dem Zwischenfall erwischen wir die bessere Seite und kreuzen uns auf Platz 1. Auf dem Vorwindkurs wird es nochmal knapp, die kleine Crew hat die Hände voll zu tun. Auf der Zielkreuz schaffen wir es dann, dass Feld hinter uns zu lassen.

Die dritte Wettfahrt verläuft ähnlich, heißer Start, Gedränge an den Bojen, wir halten Abstand, auch wegen der Strömung. Kommen gut durchs Feld und gewinnen noch einmal. 3-1-1 das Unglaubliche geschah, wir haben auch die schnelleren Hanse 400 geschlagen. Geht doch. Bloß gut, das wir nur 1-3 Bft. hatten.

Zufrieden schlenderte die Crew über die Promenada und abends zur Siegerehrung auf die Unity Fähre, die einen zünftigen Seglerball ausrichtet. Mit Rücksicht auf Luca´s Ohren geht es früh zurück an Bord, wo Peter und ich den Regattasieg und das zweite Uni-Semester noch gebührend feiern.

Ende gut – alles gut.

Kein Pokal – aber der erste Sieg für Peanut und Luca und das im Familienmodus. Dank an die Crew (Jan Luca, André, Peter und Mandy)!

Regattasegeln – eine Vorbetrachtung

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Vorsicht: Segler segeln gegen Segler!

 

Zugegeben, Sgeler sind meist individuelle Menschen, die sich selbst als Segler noch in kleine Gruppen unterteilen.. Zum Beispiel in Binnen- und (Hoch-) Seesegler, in Fahrten- und Regattasegler, in Weltum- und Hausreviersegler, in Genuß- und Schnellsegler, in Yachties und Charterer, um nur einige zu nennen.

Wir sind typische Fahrten- und Genußsegler mit einem leichten Hang, die Elemente für einen optimalen Vortrieb unseres Bootes zu nutzen und die Hilfsmaschine nicht als Hauptantrieb zu nutzen.

Deshalb segeln wir auch hin und wieder Regatten. Nicht solche Serien wie der Kampf englischer x-332  im Bild oben zeigt, aber doch etwas ambitionerter als der übliche  K(r)ampf zweier Fahrtenyachten kurz vor der Hafeneinfahrt um die letzte Steckdose.

Regatten helfen uns, unser Boot besser kennenzulernen und es im direkten Vergleich segeln zu sehen. Nur hier können wir den Erfolg navigatorischer oder taktischer Entscheidungen später in der Ergebnisliste 1 zu 1 ablesen…

Mit unserer Peanut haben wir einen sogenannten Cruiser-Racer, obwohl es den Begriff 1994 noch nicht gab und man noch von schneller Fahrtenyacht sprach. Jede X-Yacht ist schnell. Dem ist wohl so, unser Yardstickwert liegt bei 93 Punkten, bei nur 8,80m Wasserlinie… Da muss man schnell segeln.

Mit 3 DL Segeln und 7 – 8 Mann eingespielter Regattacrew ist die x-332 ein heißer Kandidat für Spitzenplätze. Aber eben nur mit diesem Setup.

Aber Regatten machen auch Spaß, wenn man sie nicht gewinnt. Das Ziel heißt einfach, Spaß zu haben und besser zu werden.

„Ach den meint ihr? Nö, mit dem spricht niemand – er rechnet die Yardstick-Handicaps aus.“

First steps on X-332 peanut

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Nachdem wir 2010 meine I-mmobilie in eine schwimmende Mo-bilie aus dem Hause X-Yachts getauscht hatten, konnte die erste Saison beginnen. Hier ein paar Eindrücke in loser Folge von und mit unserem Traumschiff.

Hier segelt Peanut noch vor der Küste von Exmouth (UK) wo sie seit 2001 ihr Heimatrevier hatte. Nach 6000 km Autofahrt, 4 Kanalüberquerungen, Verhandlungen mit Eigner und Bank und einem zustimmenden Lächeln unseres jüngsten Mitseglers wechselt eine schmucke X-332 den Eigner und wird künftig in der Baltic sea zu Hause sein.

Bye bye old england, we hope we´ll see you again…

Im November 2010 ging es dann „über Land“ in kühlere Breitengrade. Hier passierte sie gerade Hamburg gegen 4.30 a.m.

Silvester am baltischen Meer: es gab für Peanut ein neues Gewand aus 30 cm Schnee und Glühwein für eine kleine Fangemeinde aus der Mikrowelle, da der Gasherd unter den „artic conditions“ streikte. Wertvolle Helfer bis hierher: Karsten und Rena Fischer, Tom Bernstein, Steffen Zorn, die Fa. Glogau und David Wilke.

Peanut durfte ihren Namen behalten, bekam aber eine neue Segelnummer (GER 7322, ex GBR 7322). Auch ohne Taufe gab es eine „open ship party“ mit vielen Gästen und einer zweiten „neuen“ dänischen Yacht, der Kaskelot „Oie“ von Martin Subklev.

Ab Mai lernt Peanut ihr neues Hausrevier kennen – und wir sie. Sie hat sich zurechtgemacht, die beste Garderobe war gerade ihr gut genug dafür.

Dann im Juni gings los. 4 Wochen Jahresurlaub mit Stehhöhe, Bad, Klo, Pantry und Backofen….!! Mit den Schären bei Karlskrona hatten wir uns in Jan Luca´s 2. Saion ein leichtes Ziel vorgenommen. Die Zeit reichte noch für 2 x Bornholm, Oma besuchen in Boltenhagen und einen Abstecher nach Polen und ins Haff.

 

Wir sind auf See und ich bin satt. Dann läufts prima … Wenn ich nicht esse oder schlafe, dann stehe ich im Cockpit schon ein bischen im Wege. Meine Eltern lassen mich einfach noch nicht an die Winsch….

 
 
 
 
 
 

Unter Deck fühle ich mich auch wohl. Ich teste, was die Elektronik so aushält. Das brachte mir an Bord den Rufnamen „Destroyer“ ein. Der Papa soll sich nicht so haben… was kaputt geht, war doch eh zu schwach…

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Und seht mal, wie lieb ich mit den neuen Polstern umgehe… fast ohne zu kleckern…

Außerdem behersche ich schon den Niedergang uns sperre ihn schon allein auf und zu.

Wegen Regen bleibt das Cockpit geschlossen

Nach der Festung Aspö gings nach Karlskrona und dann ab zur ersten Schäre.     

 

 

 

 

 

 

Leider fällt das Baro und uns wird das Wetter an der Schäre zu unsicher. So lassen wir Karlskrona hinter uns, die Heimreise beginnt.

 

 

 

 

 

 

 

Doch auch auf der Rückreise gibt es nochmalDorsch satt, die Angel lohnt sich in schwedischen Gewässern fast immer.

Wenn Mama und Papa durch sooo kaltes Wasser segeln, bade ich lieber unter Deck. Schön war´s trotzdem.    

Wir stoppen nochmal in Hammerhavn auf Bornholm, bevor es via Rügen und dem Darß nach Kühlungsborn und Boltenhagen geht.  

Vorbei am Kap Arkona, wo am 28.10. Hochzeit gefeiert wird!

Wieder zurück, Luca "besetzt" die Pinne der "Wilden Mathilde"

Keine Schäden, schöne Segeltage, ein glückliches Bordkind – was will Man(n) mehr…….

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